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1. April 2026 um 15:22

Zodia Markets: CEO Ahmad geht, Mitgründer Philpott übernimmt

Zodia Markets: CEO Ahmad geht, Mitgründer Philpott übernimmt
Quick Take
  • Usman Ahmad, Mitbegründer und CEO von Zodia Markets, ist Anfang März von seinem Posten zurückgetreten.
  • Mitbegründer Nick Philpott, der zuvor den Bereich Partnerschaften leitete, wurde zum Interim-CEO ernannt.
  • Der Führungswechsel folgt auf eine Series-A-Finanzierungsrunde in Höhe von 18,25 Millionen US-Dollar, bei der der Anteil von Standard Chartered von 84 % auf 60 % sank.

Führungswechsel bei Zodia Markets

Das institutionelle Krypto-Unternehmen Zodia Markets steht vor einem Führungswechsel nach dem Ausscheiden seines Gründungs-CEOs Usman Ahmad. Ahmad leitete das Unternehmen seit seiner Gründung im Jahr 2021. Das in London ansässige Unternehmen entstand als Joint Venture zwischen SC Ventures (dem Venture-Capital-Arm von Standard Chartered) und der in Hongkong ansässigen OSL Group.

Nick Philpott, ein weiterer Mitbegründer, der zuvor die Partnerschaften des Unternehmens verwaltete, wurde zum interimsweisen Chief Executive Officer ernannt. Zodia Markets bietet eine Plattform für den institutionellen Krypto-Handel an, die Over-the-Counter (OTC)-Brokerage, eine Handelsplattform und Stablecoin-Dienstleistungen umfasst.

Finanzierung und Eigentümerstruktur

Das Ausscheiden des CEOs fällt mit jüngsten Änderungen in der Kapitalstruktur des Unternehmens zusammen. Im Sommer sicherte sich Zodia Markets eine Series-A-Finanzierung über 18,25 Millionen US-Dollar. Die Runde wurde von Pharsalus Capital angeführt, unter Beteiligung mehrerer strategischer Investoren:

  • Circle Ventures
  • The Operating Group
  • XVC Tech
  • Token Bay Capital
  • Human Capital

Infolge dieser Kapitalspritze verringerte sich die Mehrheitsbeteiligung von Standard Chartered von 84 % auf 60 %. Trotz dieser Reduzierung bleibt der Bankenriese der Haupteigentümer des Ventures und behält zudem seine Beteiligung an der Schwesterfirma Zodia Custody.

Die Krypto-Strategie von Standard Chartered

Der personelle Umbau erfolgt zu einem Zeitpunkt, an dem Standard Chartered verstärkt digitale Asset-Dienstleistungen in das eigene Kerngeschäft integriert. Die Bank hat im vergangenen Jahr eine eigene Krypto-Verwahrstelle unter der Marke Standard Chartered gestartet und plant für 2024 die Einführung eines vollständigen Prime-Brokerage-Services. Zudem arbeitet die Bank daran, den Spot-Handel mit Kryptowährungen intern abzuwickeln.

Diese internen Entwicklungen spiegeln den optimistischen langfristigen Ausblick der Bank auf den Sektor wider. In einem Analysebericht aus dem vergangenen Jahr prognostizierte Standard Chartered, dass der Markt für Stablecoins und tokenisierte Real-World-Assets (RWA) bis zum Jahr 2028 ein Volumen von 2 Billionen US-Dollar erreichen könnte.

Wie reagiert der Markt?

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