
1. April 2026 um 07:36
Bitcoin fällt im Q1 um 24 % – schlechtester Wert seit 2018

- Bitcoin verzeichnete im ersten Quartal 2026 einen Rückgang von 23,8 %, was die schlechteste Performance in einem ersten Quartal seit dem Einbruch von 50 % im Jahr 2018 darstellt.
- Der Preis des digitalen Assets fiel von 87.508 $ am 1. Januar auf einen Quartalsschlusskurs von 66.619 $, was zu einem Gesamtverlust von 41,6 % in den letzten sechs Monaten führte.
- Spot-Bitcoin-ETFs verzeichneten im Quartal Nettoabflüsse von fast 500 Millionen $, da geopolitische Spannungen und makroökonomische Unsicherheit den Markt belasteten.
Erheblicher quartalsweiser Rückgang
Bitcoin schloss das Eröffnungsquartal des Jahres 2026 mit einem deutlichen Minus von 23,8 % ab und fiel von seinem Startpreis von 87.508 $ auf 66.619 $. Dies ist der markanteste Rückgang in einem ersten Quartal seit acht Jahren. Diese bärische Dynamik folgt auf einen Rückgang von 23 % im letzten Quartal 2025, als der Preis von einem Hoch im Oktober 2025 von 114.057 $ fiel. Insgesamt hat die weltweit größte Kryptowährung innerhalb von sechs Monaten über 41,6 % ihres Marktwertes eingebüßt.
Faktoren für den Marktabschwung
Analysten sehen eine Kombination aus makroökonomischem Druck und sich verschiebenden Investitionsströmen als Hauptursachen für den Preisverfall. Andri Fauzan Adziima, Research Lead bei Bitrue, merkte an, dass der Rückgang durch hartnäckige Inflation, eine vorsichtige Haltung der Federal Reserve und eine allgemeine Risikoaversion am Markt angetrieben wurde.
Daten von SoSoValue verdeutlichen die Umkehr bei den US-Spot-Bitcoin-ETFs:
- Gesamte Nettoabflüsse für Q1 2026: 496,5 Millionen $.
- Abflüsse im Januar und Februar: 1,8 Milliarden $.
- Erholungszuflüsse im März: 1,32 Milliarden $.
Geopolitische Spannungen und Ausblick
Der anhaltende Konflikt im Nahen Osten hat ein volatiles Umfeld für Kryptowerte und traditionelle Aktien geschaffen. Dennoch deutet Min Jung von Presto Research darauf hin, dass die langfristige Überzeugung der Institutionen intakt bleibt und bezeichnet die jüngste Preisentwicklung eher als zyklisch denn als fundamentalen Wandel. Die Marktteilnehmer beobachten nun genau US-Präsident Donald Trump, der kürzlich signalisierte, dass der USA-Iran-Konflikt innerhalb weniger Wochen beigelegt werden könnte. Für eine Trendwende im zweiten Quartal betont Nick Ruck von LVRG Research die Notwendigkeit erneuter ETF-Zuflüsse und klarerer Fortschritte bei der Krypto-Regulierung in den USA. Am Mittwochmorgen zeigte Bitcoin Anzeichen einer Stabilisierung und notierte 2,5 % höher bei 69.116 $.
Wie reagiert der Markt?
commentCount
commentEmpty
commentEmptySubtitle
