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31. März 2026 um 13:02

Bitcoin droht Rekord-Verluststrähne von sechs Monaten

Bitcoin droht Rekord-Verluststrähne von sechs Monaten
Quick Take
  • Bitcoin steht kurz davor, den Rekord von sechs aufeinanderfolgenden monatlichen Verlusten einzustellen, der bisher nur einmal zwischen August 2018 und Januar 2019 erreicht wurde.
  • Um diese Negativserie zu verhindern, müsste die Kryptowährung in den nächsten 15 Stunden um mehr als 1 % steigen, um über die Marke von 67.300 $ zu klettern.
  • Wichtige technische Unterstützungszonen liegen bei 59.268 $ und 54.177 $, während makroökonomische Faktoren weiterhin Druck ausüben.

Historische Entwicklung und aktuelle Ziele

Daten von Coinglass belegen, dass sich Bitcoin in einer außergewöhnlichen Schwächephase befindet. Die Serie begann mit einem Minus von 4 % im Oktober, gefolgt von 18 % im November und 3 % im Dezember. Dieser Trend setzte sich im Jahr 2026 fort: Der Januar schloss mit einem Minus von 10 %, der Februar mit 15 %, und der März liegt derzeit rund 1 % im Minus.

Bei einem aktuellen Kurs von etwa 66.600 $ benötigt Bitcoin einen kurzfristigen Anstieg auf über 67.300 $, um den Monat positiv abzuschließen. Ein Blick in die Vergangenheit zeigt, dass auf die letzte sechsmonatige Verlustserie im Jahr 2019 eine fünfmonatige Gewinnsträhne folgte, was Anlegern Hoffnung auf eine baldige Erholung gibt.

Technische Indikatoren und Unterstützungsniveaus

Trotz des anhaltenden Preisdrucks notiert Bitcoin weiterhin oberhalb kritischer langfristiger Marken. Laut Glassnode sind zwei Werte besonders relevant:

  • Der 200-Wochen-Durchschnitt bei 59.268 $.
  • Der realisierte Preis (die durchschnittliche On-Chain-Kostenbasis) bei 54.177 $.

In früheren Bärenmärkten fiel der Kurs üblicherweise unter beide Niveaus und verweilte dort über einen längeren Zeitraum. Dass Bitcoin aktuell über diesen Marken bleibt, deutet darauf hin, dass die langfristige Marktstruktur trotz der monatlichen Verluste intakt sein könnte.

Makroökonomischer Gegenwind und Widerstandsfähigkeit

Das globale Umfeld bleibt herausfordernd. Der anhaltende Konflikt im Nahen Osten hält den Ölpreis seit über einem Monat über 100 $ pro Barrel, was die Zinsentscheidungen der Zentralbanken erschwert. Zudem sorgen neue Bedenken hinsichtlich der Risiken durch Quantencomputing für zusätzliche Unsicherheit am Markt.

Ein positiver Aspekt ist jedoch, dass sich Bitcoin seit Beginn des Nahost-Konflikts leicht nach oben bewegt hat. Dies deutet auf eine gewisse Resilienz hin, selbst wenn das allgemeine Marktumfeld von Risikoaversion geprägt ist.

Wie reagiert der Markt?

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