31. März 2026 um 06:04
US-Schlag gegen Irans Atomzentrum, Teheran attackiert Öltanker

- US-Streitkräfte haben am frühen Dienstag einen schweren Angriff auf die iranische Stadt Isfahan durchgeführt, während der Iran einen kuwaitischen Öltanker vor der Küste von Dubai angriff.
- Seit Kriegsbeginn am 28. Februar sind die weltweiten Ölpreise um 45 % gestiegen, wobei der Preis für Brent-Rohöl bei etwa 107 US-Dollar pro Barrel liegt.
- Der Iran hält die Blockade der Straße von Hormus aufrecht, was die weltweiten Energielieferungen massiv beeinträchtigt und die Märkte verunsichert.
Eskalation in Isfahan und im Persischen Golf
Am frühen Dienstagmorgen erschütterten schwere Explosionen die zentraliranische Stadt Isfahan. US-Präsident Donald Trump veröffentlichte Aufnahmen des Angriffs nahe des Berges Soffeh, wo sich wichtige militärische Stellungen befinden sollen. Isfahan gilt als strategisch kritisch, da dort ein Nukleartechnologiezentrum liegt, in dem der Iran vermutlich zu 60 % angereichertes Uran lagert – eine Stufe, die technisch nur kurz vor der Waffenfähigkeit liegt.
Parallel dazu traf eine iranische Drohne einen beladenen kuwaitischen Öltanker in den Gewässern von Dubai und löste einen Brand aus. In Dubai wurden zudem vier Menschen durch Trümmerteile einer abgefangenen Drohne verletzt. Die iranische Kontrolle über die Straße von Hormus, durch die im Frieden ein Fünftel des weltweiten Öls transportiert wird, bleibt der Haupttreiber für die explodierenden Energiepreise.
Diplomatische Bemühungen und militärische Drohungen
Obwohl Trump von Fortschritten bei den Waffenstillstandsverhandlungen sprach, drohte er gleichzeitig mit einer Ausweitung der Offensive. Sollte keine sofortige Einigung erzielt und die Straße von Hormus nicht geöffnet werden, werde das US-Militär iranische Kraftwerke, Ölquellen und Entsalzungsanlagen „vollständig vernichten“. Die USA haben bereits 2.500 Marines in die Region entsandt und weitere 1.000 Fallschirmjäger in Alarmbereitschaft versetzt.
Irans Außenminister Abbas Araghchi betonte, dass sich die Angriffe Teherans ausschließlich gegen „US-Aggressoren“ richteten, und forderte deren Abzug. Unterdessen meldete Saudi-Arabien das Abfangen von drei ballistischen Raketen, die auf Riad abgefeuert wurden, was die regionale Ausweitung des Konflikts unterstreicht.
Humanitäre Folgen und Opferzahlen
Der einmonatige Krieg hat bereits verheerende Spuren hinterlassen. Im Iran wurden bisher über 1.900 Menschen getötet, während im Libanon mehr als 1.200 Todesopfer und über eine Million Vertriebene gemeldet wurden. Am Dienstag bestätigte Israel den Tod von vier weiteren Soldaten im Libanon, zudem kamen zwei UN-Blauhelmsoldaten ums Leben.
Der UN-Sicherheitsrat hat für Dienstagnachmittag eine Dringlichkeitssitzung anberaumt. Seit Beginn der Kampfhandlungen am 28. Februar sind insgesamt 13 US-Soldaten und 10 israelische Soldaten gefallen, während die Spannungen im Nahen Osten einen neuen Siedepunkt erreicht haben.
Wie reagiert der Markt?
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