30. März 2026 um 11:06
Kritik an US-Einigung zu Stablecoin-Renditen wächst

- US-Gesetzgeber haben eine „grundsätzliche Einigung“ bezüglich der Formulierungen zu Stablecoin-Renditen innerhalb eines umfassenderen Gesetzentwurfs zur Kryptomarktstruktur erzielt.
- Vertreter der Krypto- und Bankenbranche zeigten sich in Treffen am 25. und 26. März unzufrieden mit den vorgeschlagenen Bedingungen.
- Eine formelle Abstimmung (Markup) über die Gesetzgebung wird laut Senatorin Cynthia Lummis für die zweite Aprilhälfte erwartet.
Legislativer Fortschritt und wichtige Treffen
Die Gesetzgeber haben einen bedeutenden Schritt in Richtung der Fertigstellung eines Gesetzentwurfs zur Kryptomarktstruktur gemacht, indem sie eine neue Einigung darüber erzielt haben, wie mit Stablecoin-Renditen umgegangen werden soll. Diese „grundsätzliche Einigung“ wurde von den Senatoren Angela Alsobrooks und Thom Tillis angeführt. Nach der Bekanntgabe hielten parlamentarische Mitarbeiter aufeinanderfolgende Treffen ab, um den Privatsektor zu informieren. Vertreter der Kryptoindustrie trafen sich am Montag mit den Mitarbeitern, während Vertreter der Bankenbranche ihre Sitzung am Dienstag abhielten.
Senatorin Cynthia Lummis hat angedeutet, dass sich der Gesetzgebungsprozess auf eine Markup-Sitzung zubewegt, die derzeit für die zweite Hälfte des Monats April geplant ist. Diese Anhörung wird es den Gesetzgebern ermöglichen, über spezifische Formulierungen zu debattieren und Änderungsanträge vorzuschlagen, bevor der Entwurf zur Abstimmung gestellt wird.
Unzufriedenheit der Branche und potenzielle Überarbeitungen
Trotz der Fortschritte bei der Ausarbeitung stieß die vorgeschlagene Sprache bei verschiedenen Interessengruppen auf breite Kritik. Obwohl der spezifische Text noch nicht zur öffentlichen Prüfung freigegeben wurde – was voraussichtlich in der kommenden Woche geschehen wird –, deuten erste Berichte darauf hin, dass weder der Krypto- noch der Bankensektor mit dem aktuellen Rahmenwerk zufrieden sind. Die Bedenken konzentrieren sich primär darauf, dass Regulierungsbehörden strenge neue Regeln für zulässige Aktivitäten erlassen könnten und dass es zu massiven Einschränkungen bei Stablecoin-Renditeguthaben kommen könnte.
Quellen, die mit der Angelegenheit vertraut sind, deuten darauf hin, dass die Branche zwar ein Gegenangebot vorbereiten könnte, größere Überarbeitungen am Gesetzentwurf zum jetzigen Zeitpunkt jedoch unwahrscheinlich sind. Die meisten erwarteten Anpassungen werden eher als technische Korrekturen denn als grundlegende politische Änderungen eingestuft. Dennoch könnte der Widerstand der Branchenverbände die endgültige Fassung des Textes noch beeinflussen, wenn die Phase der öffentlichen Konsultation näher rückt.
Wie reagiert der Markt?
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