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30. März 2026 um 10:02

Morgan Stanley plant Bitcoin-ETF mit rekordtiefer Gebühr von 0,14 %

Morgan Stanley plant Bitcoin-ETF mit rekordtiefer Gebühr von 0,14 %
Quick Take
  • Morgan Stanley hat bei der SEC ein geändertes S-1-Formular eingereicht, um die Gebühren für seinen Spot-Bitcoin-ETF auf lediglich 14 Basispunkte (0,14 %) festzulegen.
  • Diese vorgeschlagene Gebühr liegt unter der des aktuellen Marktführers für niedrige Kosten, dem Grayscale Bitcoin Mini Trust, der 0,15 % verlangt.
  • Der Fonds, der unter dem Tickersymbol MSBT gehandelt werden soll, wäre der erste Spot-Bitcoin-ETF, der direkt von einer großen US-Bank herausgegeben wird.

Wettbewerbsfähige Gebührenstruktur

Mit einer Verwaltungsgebühr von 14 Basispunkten positioniert sich Morgan Stanley als kosteneffizienteste Option im hart umkämpften Markt für Spot-Bitcoin-ETFs. Dieser Satz unterbietet gezielt große Konkurrenten wie den iShares Bitcoin Trust (IBIT) von BlackRock, der eine Gebühr von 25 Basispunkten erhebt. Die Entscheidung der Bank signalisiert einen aggressiven Vorstoß, Marktanteile von bestehenden Produkten zu gewinnen, indem sie ein identisches Bitcoin-Engagement zu einem niedrigeren Preis anbietet.

Strategischer Vertriebsvorteil

Neben der niedrigen Gebühr bringt Morgan Stanley ein massives Vertriebsnetzwerk mit ein. Die Vermögensverwaltungssparte der Bank verwaltet Billionen von Dollar an Kundenvermögen und verfügt über eines der größten Netzwerke von Finanzberatern in der Branche. Da Finanzberater Kundenkapital problemlos zwischen Fonds umschichten können, um Kosten zu senken, ohne das Risikoengagement zu verändern, könnte die Größe von Morgan Stanley zu erheblichen Kapitalverschiebungen führen. Die New York Stock Exchange (NYSE) hat bereits eine Notierungsmitteilung für MSBT herausgegeben, was darauf hindeutet, dass das Produkt nach der behördlichen Genehmigung schnell startbereit ist.

Auswirkungen auf den ETF-Markt

Der Markteintritt einer Großbank mit einem kostengünstigen Produkt könnte den Abfluss von Vermögenswerten aus teureren Fonds beschleunigen. Beispielsweise musste der primäre Bitcoin Trust von Grayscale (GBTC) einen Rückgang des verwalteten Vermögens von 29 Milliarden US-Dollar im Januar 2024 auf etwa 10 Milliarden US-Dollar hinnehmen, da Anleger nach günstigeren Alternativen suchten. Da der Markt für Spot-Bitcoin-ETFs zunehmend homogen wird, wird sich der Wettbewerb voraussichtlich fast ausschließlich auf die Gebühren und die Stärke der Vertriebsnetze konzentrieren.

Wie reagiert der Markt?

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