30. März 2026 um 09:19
Krypto-Aktien im freien Fall: Nasdaq-Korrektur kostet 17 Bio. $

- Rund 17 Billionen US-Dollar an Marktwert wurden von den Höchstständen bei großen Tech-Aktien, Edelmetallen und Bitcoin vernichtet.
- Der Nasdaq 100 ist offiziell in den Korrekturbereich eingetreten und liegt mehr als 10 % unter seinem im Januar erreichten Allzeithoch.
- Wichtige Krypto-Aktien wie Coinbase, Galaxy Digital und MicroStrategy verzeichneten am Freitag deutliche Verluste zwischen 6 % und 9 %.
Markteinbruch und Wertverlust von Vermögenswerten
Die breiteren Finanzmärkte erleben einen schweren Abschwung, wobei risikoreiche Anlagen die Verluste anführen. Bitcoin rutschte unter die Marke von 66.000 US-Dollar, was einen breiteren Trend widerspiegelt, bei dem etwa 17 Billionen US-Dollar an Bewertung bei den "Magnificent Seven" Tech-Unternehmen, Gold, Silber und digitalen Vermögenswerten verloren gingen. Seit seinem Höchststand von 126.000 US-Dollar Anfang Oktober ist Bitcoin um fast 45 % zurückgegangen, was ähnliche Rückgänge bei Silber und zweistellige Verluste bei Tech-Giganten wie Nvidia, Google und Microsoft widerspiegelt.
Drastische Rückgänge bei Krypto-Aktien
Kryptobezogene Aktien sahen sich am Freitag einer Verkaufswelle gegenüber. Coinbase (COIN) und Galaxy (GLXY) fielen beide um fast 7 %, während Gemini (GEMI) einen stärkeren Verlust von 9 % verzeichnete. Sogar Robinhood (HOOD) verzeichnete einen Rückgang von 6 %, trotz der Bemühungen, das Tempo seiner Aktienrückkäufe zu erhöhen.
Unternehmen und Miner mussten ebenfalls schwere Verluste hinnehmen:
- MicroStrategy (MSTR) und Twenty One Capital (XXI) brachen beide um etwa 6 % ein.
- Mining-Unternehmen wie Riot Platforms (RIOT), CleanSpark (CLSK) und Hut 8 (HUT) verzeichneten Verluste zwischen 5 % und 8 %.
- MARA und Bitdeer (BTDR) gaben alle vorherigen Gewinne wieder ab und fielen um 6 % bzw. 8 %.
Makroökonomischer und geopolitischer Druck
Der künftige Weg der Federal Reserve ist durch steigende Energiekosten und einen abkühlenden Arbeitsmarkt getrübt. Der Präsident der Richmond Fed, Tom Barkin, stellte fest, dass höhere Treibstoffpreise die Konsumausgaben beeinträchtigen könnten, und bezeichnete die Einstellungsbedingungen als "fragil". Gleichzeitig wies die Präsidentin der Philadelphia Fed, Anna Paulson, auf Risiken hin, die aus dem Konflikt im Iran resultieren. Diese Sorgen haben zu einem Stimmungsumschwung bei den Anlegern geführt, von denen sich einige nun eher auf potenzielle Zinserhöhungen als auf die zuvor erwarteten Senkungen einstellen.
Index-Performance und wöchentliche Muster
Der technologielastige Nasdaq 100 befindet sich nun in einer Korrektur und wird mehr als 10 % unter seinem Januar-Hoch gehandelt. Auch der S&P 500 nähert sich dieser Schwelle und liegt aktuell 8,5 % im Minus. Der Markt hat im Laufe der Woche eine defensive Haltung eingenommen, die oft mit Gewinnen am Montag beginnt, bevor sie bis Freitag aufgrund anhaltender geopolitischer Spannungen im Nahen Osten und Sorgen über die vollständige Wiedereröffnung der Straße von Hormus in Gewinnmitnahmen und Risikoreduzierung übergeht.
Wie reagiert der Markt?
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