
26. März 2026 um 20:42
Twenty One Capital ist nun zweitgrößter öffentlicher BTC-Halter

- Twenty One Capital hält nun 43.514 BTC und ist damit der zweitgrößte börsennotierte Bitcoin-Halter weltweit.
- Dieser Rangwechsel erfolgte, nachdem das Mining-Unternehmen MARA im März 2026 insgesamt 15.133 BTC veräußerte und auf den dritten Platz zurückfiel.
- Strategy bleibt mit einem Bestand von 762.099 BTC der unangefochtene Spitzenreiter bei der institutionellen Bitcoin-Akkumulation.
Verschiebungen in der Bitcoin-Rangliste der Unternehmen
Unter der Führung des Bitcoin-Befürworters Jack Mallers verwaltet Twenty One Capital nun eine Unternehmensreserve, die nach aktuellen Marktpreisen mehr als 2,9 Milliarden US-Dollar wert ist. Der Aufstieg auf den zweiten Platz wurde durch einen massiven Bestandsabbau beim Mining-Riesen MARA begünstigt, der im Laufe des März 2026 Bitcoin im Wert von etwa 1,1 Milliarden US-Dollar liquidierte.
Hinter den drei führenden Unternehmen belegt die japanische Firma Metaplanet mit 35.100 BTC den vierten Platz. Der rasante Aufstieg von Twenty One Capital verdeutlicht einen Trend, bei dem spezialisierte Treasury-Unternehmen die traditionellen Mining-Betriebe in Bezug auf die langfristige Asset-Haltung überholen.
Börsennotierung und Marktentwicklung
Twenty One Capital ging Ende letzten Jahres nach einer Fusion mit der Zweckgesellschaft (SPAC) Cantor Equity Partners an die Börse. Das Unternehmen wird an der NYSE unter dem Tickersymbol XXI gehandelt, hat jedoch mit einem schwierigen Marktumfeld zu kämpfen. Seit Jahresbeginn sind die Aktien des Unternehmens um mehr als 25 % gefallen.
Strategische Modelle und Nachhaltigkeit
Die unterschiedliche Performance von Minern und spezialisierten Treasury-Unternehmen sorgt für Diskussionen unter Analysten. Tyler Rowe, Analyst bei Bitcoin Treasuries, wies darauf hin, dass Strategy ein Modell etabliert hat, bei dem Bitcoin als „immerwährender digitaler Kredit“ fungiert und als Sicherheit für die Finanzierung weiterer Käufe genutzt wird.
- Mining-Unternehmen könnten Schwierigkeiten haben, ohne die komplexe Kapitalmarktinfrastruktur, die Persönlichkeiten wie Michael Saylor über Jahre aufgebaut haben, dauerhaft als Treasury-Gesellschaften zu agieren.
- Da der Zugang zu günstigen Finanzierungen schwindet, könnten Unternehmen, deren Aktienkurs unter dem Nettoinventarwert (mNAV) liegt, gezwungen sein, Bitcoin-Bestände zu verkaufen, um Schulden zu bedienen.
Marktklima und Ausblick
Der Kryptomarkt steht seit Beginn einer Baisse im Oktober 2025 unter Druck. Dieses Umfeld hat zu einer Phase geführt, die Beobachter als „Kapitulation“ von Mining- und Treasury-Firmen mit schwachen Bilanzen bezeichnen. Experten von HashKey Capital betonen, dass Unternehmen, die Bitcoin als spekulative Wette betrachten, scheitern könnten, während Firmen mit einer disziplinierten, langfristigen Strategie mehrere Marktzyklen überstehen werden.
Wie reagiert der Markt?
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