
26. März 2026 um 08:01
Fenbushi-Gründer lobt Kopfgeld für 42 Mio. $ Hack-Rückgabe aus

- Bo Shen, der Mitbegründer von Fenbushi Capital, bietet ein Kopfgeld von 10 % bis 20 % für die Wiedererlangung von Vermögenswerten in Höhe von 42 Millionen US-Dollar an, die bei einem Hack im Jahr 2022 gestohlen wurden.
- Den On-Chain-Ermittlern ZachXBT und Taylor Monahan ist es bereits gelungen, etwa 1,2 Millionen US-Dollar im Zusammenhang mit dem Diebstahl einzufrieren.
- Die Sicherheitslücke wurde ursprünglich durch die Kompromittierung einer Mnemonic Seed Phrase verursacht, was zum Verlust von USDC, ETH, USDT und BTC führte.
Wiederbelebung der Wiedererlangungsbemühungen
Bo Shen hat einen neuen Vorstoß angekündigt, um digitale Vermögenswerte zurückzuerhalten, die vor über zwei Jahren aus seiner persönlichen Wallet gestohlen wurden. Am Donnerstag erklärte Shen, dass er jede Person oder Organisation, die maßgebliche Hilfe bei der Rückgewinnung der Gelder leistet, mit einer Prämie zwischen 10 % und 20 % des wiedererlangten Betrags belohnen werde. Obwohl bisher 1,2 Millionen US-Dollar eingefroren wurden, betonte Shen, dass die Belohnungen erst nach erfolgreichem Abschluss des Wiedererlangungsprozesses verteilt werden.
Details der Sicherheitsverletzung von 2022
Der Vorfall ereignete sich im November 2022, als Shen offenlegte, dass Kryptowährungen im Wert von rund 42 Millionen US-Dollar aus seinen privaten Beständen abgezogen wurden. Laut dem Blockchain-Analyseunternehmen SlowMist war der Exploit das Ergebnis einer kompromittierten Mnemonic Seed Phrase. Shen stellte damals klar, dass es sich bei den gestohlenen Geldern um Privatvermögen handelte und Fenbushi Capital oder damit verbundene Unternehmen nicht betroffen waren.
Die gestohlenen Vermögenswerte bestanden aus:
- 38,2 Millionen US-Dollar in USDC
- 1.607 Ether (ETH)
- Etwa 720.000 USDT
- 4,13 Bitcoin (BTC)
Nach dem Diebstahl wurden die Vermögenswerte über verschiedene Exchange-Dienste wie ChangeNow und SideShift bewegt, da die Angreifer versuchten, die Transaktionshistorie zu verschleiern.
Technologischer Fortschritt in der On-Chain-Forensik
Shens Entscheidung, ein Kopfgeld anzubieten, erfolgt zu einem Zeitpunkt, an dem Ermittler neue Spuren und eine umfassendere Sicht auf die Bewegungen der gestohlenen Vermögenswerte entwickeln. Er merkte an, dass zum Zeitpunkt des ursprünglichen Vorfalls im Jahr 2022 die verfügbaren Werkzeuge für Cross-Chain-Tracking und forensische Untersuchungen weit weniger fortschrittlich waren als heute.
Die aktuelle Untersuchung nutzt KI-gesteuerte Datenanalyse und moderne On-Chain-Forensik, um Vermögensflüsse zu verfolgen und komplexe Transaktionsmuster zu identifizieren. Shen deutete an, dass diese Bemühungen als Testfall dafür dienen könnten, wie moderne technologische Koordination und verbesserte Sicherheitswerkzeuge langwierige Ermittlungen zu historischen Krypto-Verbrechen unterstützen können. Trotz der technologischen Fortschritte und der Beteiligung prominenter Ermittler bleibt die endgültige Wiedererlangung des vollen Betrags jedoch ungewiss.
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