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26. März 2026 um 05:53

Swan Bitcoin will Cantor Fitzgerald wegen Streit mit Ex-Mitarbeitern vorladen

Swan Bitcoin will Cantor Fitzgerald wegen Streit mit Ex-Mitarbeitern vorladen
Quick Take
  • Swan Bitcoin hat einen gerichtlichen Antrag auf Vorladung von Cantor Fitzgerald und dessen ehemaligem CEO Howard Lutnick gestellt.
  • Die rechtlichen Schritte sind Teil einer Klage gegen ehemalige Mitarbeiter, denen vorgeworfen wird, Geschäftsgeheimnisse gestohlen zu haben, um die Konkurrenzfirma Proton Management zu gründen.
  • Swan behauptet, dass Cantor Fitzgerald über wichtige Informationen bezüglich eines entwendeten Bitcoin-Mining-Projekts verfügt, an dem der Stablecoin-Herausgeber Tether beteiligt war.

Vorwürfe zum „Rain and Hellfire“-Plan

Im September 2024 leitete Swan Bitcoin rechtliche Schritte gegen mehrere ehemalige Mitarbeiter ein, darunter den ehemaligen Leiter der Geschäftsentwicklung Michael Holmes und den ehemaligen Investmentchef Raphael Zagury. Das Unternehmen wirft diesen Mitarbeitern vor, eine koordinierte Exit-Strategie namens „Rain and Hellfire“-Plan durchgeführt zu haben.

Den Gerichtsunterlagen zufolge sollen die Ex-Mitarbeiter vertrauliche Dokumente und geschützte Daten gestohlen haben, bevor sie kündigten, um nur Tage später Proton Management zu gründen. Swan behauptet, dass die Gruppe anschließend Tether, einen wichtigen Finanzpartner von Swans Mining-Aktivitäten, erfolgreich davon überzeugt habe, die Beziehungen zu Swan abzubrechen und stattdessen mit dem neu gegründeten Konkurrenten zusammenzuarbeiten.

Die Rolle von Cantor Fitzgerald und Howard Lutnick

Swans jüngster Antrag im Southern District of New York richtet sich gezielt gegen Howard Lutnick, der derzeit als US-Handelsminister amtiert, und seine ehemalige Firma Cantor Fitzgerald. Swan glaubt, dass die Investmentbank über wichtige Aufzeichnungen zu 2040 Energy verfügt, dem Mining-Joint-Venture, das ursprünglich mit Tether geteilt wurde.

Als primäre Investmentbank von Tether war Cantor Fitzgerald tief in die Expansion des Stablecoin-Herausgebers in den Bitcoin-Mining-Sektor involviert. Swan behauptet, dass die Bank wahrscheinlich Kenntnis von der unterbewerteten Übertragung von Swans Mining-Assets an eine Tether-Tochtergesellschaft hatte.

Geplatzter Börsengang und vertrauliche Offenlegungen

Vor dem mutmaßlichen Diebstahl traf sich Swan-CEO Cory Klippsten im Juni 2024 mit Lutnick, um einen möglichen Börsengang (IPO) zu besprechen. Während dieser Verhandlungen teilte Swan Berichten zufolge ein „hochvertrauliches und proprietäres Slide-Deck“ und ermöglichte Vertretern von Cantor Fitzgerald Besichtigungen seiner Mining-Anlagen.

Wichtige Fakten zum Abbruch der Geschäftsbeziehung:

  • Cantor Fitzgerald zeigte Interesse daran, als führende Investmentbank für den Börsengang von Swan zu fungieren.
  • Nach den Massenkündigungen und der Umleitung von Vermögenswerten brach die Bank Berichten zufolge jeglichen Kontakt zu Swan ohne Erklärung ab.
  • Die Beklagten von Proton Management haben die Vorwürfe zurückgewiesen und argumentieren, dass das Projekt 2040 Energy aufgrund der alleinigen Finanzierung stets Eigentum von Tether gewesen sei.

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