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25. März 2026 um 20:12

BitGo und ZKsync bauen Token-Einlagen-Infrastruktur für Banken

BitGo und ZKsync bauen Token-Einlagen-Infrastruktur für Banken
Quick Take
  • BitGo und ZKsync führen eine Full-Stack-Infrastruktur ein, die Banken bei der Ausgabe und Verwaltung von tokenisierten Einlagen unterstützen soll.
  • Die Lösung nutzt Prividium, eine von Matter Labs entwickelte, zugangsbeschränkte Blockchain mit Fokus auf Datenschutz.
  • Die Plattform wird derzeit von regulierten Instituten getestet, wobei ein vollständiger Produktionsstart für später in diesem Jahr geplant ist.

Brücke zwischen traditionellem Bankwesen und Blockchain

BitGo, ein führendes Unternehmen im Bereich der institutionellen Verwahrung digitaler Vermögenswerte, ist eine strategische Partnerschaft mit ZKsync eingegangen, um eine spezialisierte Infrastruktur für den Bankensektor bereitzustellen. Ziel dieser Zusammenarbeit ist es, Finanzinstituten zu ermöglichen, traditionelles Geld auf die Blockchain zu bringen, ohne die strengen regulatorischen Grenzen zu überschreiten. Durch die Kombination der Wallet- und Verwahrungsdienste von BitGo mit der Prividium-Technologie von ZKsync bieten die beiden Unternehmen eine schlüsselfertige Lösung für die Ausgabe, den Transfer und die Abwicklung digitaler Vermögenswerte an.

Die Rolle tokenisierter Einlagen

Im Gegensatz zu herkömmlichen Stablecoins, die in der Regel außerhalb des konventionellen Bankensystems agieren, ermöglichen tokenisierte Einlagen, dass Gelder innerhalb des regulierten Bankensystems verbleiben. Dieser Ansatz gibt Banken die Möglichkeit, programmierbare Transaktionen und schnellere Abwicklungen anzubieten, während sie gleichzeitig die bestehenden rechtlichen Rahmenbedingungen einhalten. Alex Gluchowski, CEO von Matter Labs, betonte, dass tokenisierte Einlagen einen entscheidenden Weg für Banken darstellen, um Liquidität on-chain zu bringen, ohne das regulatorische System zu verlassen. Zu den wichtigsten Vorteilen dieses Modells gehören:

  • Verbesserte Programmierbarkeit von Transaktionen für institutionelle Kunden.
  • Nahtlose Integration in bestehende Compliance- und Kontrollsysteme.
  • Geringere Komplexität bei der Verwaltung der On-Chain-Architektur.

Marktstrategie und Rollout

Die gemeinsame Initiative spiegelt einen branchenweiten Trend wider, bei dem Krypto-Unternehmen compliance-zentrierte Tools entwickeln, um traditionelle Finanzinstitute zu gewinnen. Anstatt dass Banken ihre eigenen proprietären Blockchain-Systeme aufbauen, können sie nun einen vorgefertigten, regulierten Stack nutzen. Die Technologie befindet sich derzeit in der Testphase mit mehreren Finanzunternehmen, und die Partner erwarten einen breiteren Start gegen Ende 2024.

Wie reagiert der Markt?

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