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Bitcoin·Regulierung

25. März 2026 um 10:56

Bitcoin Depot baut Führung um und erwartet 30 % Umsatzrückgang

Bitcoin Depot baut Führung um und erwartet 30 % Umsatzrückgang
Quick Take
  • Alex Holmes übernimmt die Position des CEO und Chairman nach dem plötzlichen Rücktritt von Scott Buchanan und Gründer Brandon Mintz.
  • Das Unternehmen prognostiziert für 2026 einen Umsatzrückgang im Kerngeschäft von 30 % bis 40 % aufgrund regulatorischen Drucks.
  • Die Aktien von Bitcoin Depot fielen nach der Ankündigung um über 14 %, was den Rückgang der letzten sechs Monate auf fast 89 % summiert.

Umstrukturierung der Führungsspitze

In einem umfassenden Umbau der Führungsebene hat Bitcoin Depot (Nasdaq: BTM) Alex Holmes mit sofortiger Wirkung zum neuen CEO und Chairman ernannt. Holmes, der seit August 2025 im Board sitzt, leitete zuvor acht Jahre lang MoneyGram International. Der Wechsel erfolgt, nachdem Scott Buchanan am 23. März von seinen Ämtern als CEO und Direktor zurückgetreten ist – nur wenige Monate nach einer vorherigen Führungsumstellung. Gleichzeitig wechselte Gründer Brandon Mintz vom Executive Chairman in eine beratende Rolle im Board. Dies ist der zweite größere Managementwechsel bei dem Krypto-ATM-Betreiber seit Ende 2025.

Regulatorische Rückschläge und Lizenzentzug

Die personellen Veränderungen folgen auf erhebliche rechtliche Probleme in Connecticut. Am 18. März setzten die dortigen Aufsichtsbehörden die Geldtransferlizenz des Unternehmens aus. Grund dafür waren Vorwürfe, dass Bitcoin Depot Transaktionsgebühren erhoben habe, die über der staatlichen Obergrenze von 15 % lagen. Laut SEC-Unterlagen soll das Unternehmen bei über 1.000 Transaktionen von mehr als 500 Kunden rund 150.000 US-Dollar zu viel berechnet haben. Diese regulatorischen Hürden und verschärften Compliance-Standards werden als Haupthindernis für das zukünftige Wachstum gesehen.

Düstere Finanzprognose und Marktreaktion

Zusammen mit dem Führungswechsel veröffentlichte Bitcoin Depot einen pessimistischen Ausblick für das Jahr 2026. Das Unternehmen rechnet mit einem Rückgang der Einnahmen im Kerngeschäft um 30 % bis 40 %. Dieser Ausblick wird vor allem auf die Verschärfung der Vorschriften in verschiedenen Bundesstaaten zurückgeführt. Die Anleger reagierten prompt: Der Aktienkurs brach am Dienstag um 14,37 % ein und schloss bei 2,8 US-Dollar. In den vergangenen sechs Monaten hat das Unternehmen damit rund 88,8 % seines Börsenwertes verloren.

Wie reagiert der Markt?

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