24. März 2026 um 16:54
CFTC gründet Taskforce für Krypto, KI und Prognosemärkte

- CFTC-Vorsitzender Michael Selig gab die Gründung einer neuen Innovation Task Force bekannt, die sich auf Kryptowährungen, künstliche Intelligenz (KI) und Prognosemärkte konzentrieren wird.
- Die Leitung der Task Force übernimmt Michael J. Passalacqua, ein Berater von Selig, um den Dialog zwischen Entwicklern und der Regulierungsbehörde zu intensivieren.
- Die Initiative erfolgt vor dem Hintergrund einer verstärkten Zusammenarbeit zwischen der CFTC und der SEC, die kürzlich klarstellten, dass die meisten Kryptowährungen nicht als Wertpapiere einzustufen sind.
Schaffung eines Regulierungsrahmens für neue Technologien
Auf dem Digital Asset Summit in New York City stellte CFTC-Chef Michael Selig die Innovation Task Force vor. Ziel dieser Gruppe ist es, die Vorschriften für neue Finanzprodukte und Technologien voranzutreiben. Durch die Etablierung klarer Regeln soll verantwortungsvolle Innovation in den USA gefördert werden, damit amerikanische Marktteilnehmer im globalen Wettbewerb nicht den Anschluss verlieren.
Behördenübergreifende Zusammenarbeit und Führung
Unter der Leitung von Michael J. Passalacqua wird die Task Force eng mit anderen Bundesbehörden zusammenarbeiten, insbesondere mit der Securities and Exchange Commission (SEC). Die SEC hat bereits im vergangenen Jahr eine eigene Krypto-Task-Force ins Leben gerufen und Diskussionsrunden zu Themen wie DeFi und Tokenisierung abgehalten. Erst letzte Woche veröffentlichten beide Behörden Leitfäden zur Abgrenzung ihrer Zuständigkeiten, wobei sie betonten, dass digitale Vermögenswerte mehrheitlich keine Wertpapiere sind.
Strategische Beratung und Marktüberwachung
Die neue Gruppe wird zudem mit dem im Februar gegründeten Innovationsbeirat der CFTC kooperieren. Diesem Beirat gehören über 30 Führungskräfte an, darunter:
- Tarek Mansour, CEO von Kalshi
- Adena Friedman, CEO der Nasdaq
Ein weiterer Schwerpunkt der CFTC liegt auf den Prognosemärkten. Während Selig die Zuständigkeit seiner Behörde in diesem Bereich bekräftigt, gibt es Widerstand vonseiten einiger Bundesstaaten. Diese argumentieren, dass solche Plattformen – insbesondere bei Sportwetten-Bezug – gegen lokale Glücksspielgesetze verstoßen könnten.
Wie reagiert der Markt?
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