
24. März 2026 um 11:02
BTC im „Deep Value“-Bereich: Yardstick-Metrik auf Rekordtief
- Die Daten des Bitcoin Yardstick zeigen, dass die Kryptowährung eine „Deep Value“-Zone erreicht hat, wobei die Metrik im Februar 2026 ein Rekordtief von 0,35 markierte.
- Es gibt eine massive Divergenz zwischen dem Bitcoin-Preis und der Hashrate des Netzwerks; letztere bleibt trotz eines deutlichen Preisrückgangs nahe ihrer historischen Höchststände.
- Marktanalysten beschreiben die aktuelle Bewertung als „außergewöhnlich“ im Hinblick auf das Preis-Leistungs-Verhältnis im Vergleich zum energetischen Aufwand zur Netzwerksicherung.
Rekordtiefs beim Yardstick-Indikator
Laut Charles Edwards, Gründer des Digital-Asset-Hedgefonds Capriole Investments, hat der Bitcoin Yardstick neues Terrain betreten. Diese Kennzahl, die in ihrem Konzept dem Kurs-Gewinn-Verhältnis (KGV) von Aktien ähnelt, setzt die Marktkapitalisierung von Bitcoin ins Verhältnis zur Hashrate und normalisiert die Daten über einen Zeitraum von zwei Jahren. Sie misst im Wesentlichen das Verhältnis der geleisteten Energiearbeit zur Sicherung des Netzwerks im Vergleich zum aktuellen Marktpreis.
Im Februar fiel der Yardstick auf 0,35 – ein Wert, der weit unter den Tiefstständen des Bärenmarktes von 2022 liegt. Obwohl sich die Kennzahl inzwischen leicht auf 0,40 erholt hat, befindet sie sich weiterhin deutlich im „günstigen“ Bereich, der als mehr als eine Standardabweichung unter dem Mittelwert definiert ist.
Divergenz zwischen Preis und Hashrate
Die Daten verdeutlichen den starken Kontrast zwischen der Marktbewertung und den Fundamentaldaten des Netzwerks. Während der Bitcoin-Preis Anfang des Jahres mit fast 59.000 $ ein 15-Monats-Tief erreichte, pendelt die Hashrate des Netzwerks weiterhin um das Niveau von 1 Zettahash pro Sekunde (ZH/s).
Dies führt zu einer Situation, in der das Netzwerk sicherer ist als je zuvor, der Preis jedoch rund 40 % unter dem im Oktober 2025 verzeichneten Allzeithoch liegt. Historisch gesehen deutet eine so große Lücke zwischen der physischen Sicherheit des Netzwerks und seinem Marktpreis darauf hin, dass Bitcoin massiv unterbewertet ist.
Miner-Trends und Marktstimmung
Trotz des Drucks durch niedrigere Preise liefert das Verhalten der Bitcoin-Miner für einige Beobachter ein bullisches Signal. Edwards stellte einen „gemessenen Zusammenbruch“ der Verkäufe durch Miner fest, als sich die Preise von ihren jüngsten Tiefstständen zu erholen begannen. In der Vergangenheit war ein nachlassender Verkaufsdruck der Miner nach einem Preisrückgang stets ein Vorbote für eine Aufwärtsbewegung des Marktes.
Zudem wird berichtet, dass der Einfluss der Miner auf den Marktpreis im Zeitalter institutioneller Investitionen abnimmt. Diese Verschiebung wird der zunehmenden Dominanz institutioneller Anleger im Bitcoin-Ökosystem zugeschrieben, was die Reaktion des Marktes auf traditionelle Mining-Zyklen verändern könnte.
Wie reagiert der Markt?
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