
23. März 2026 um 11:44
Nach 10 Jahren: Ethereum-Wal verkauft ETH für 31 Mio. $

- Ein früher Ethereum-Investor hat 15.002 ETH im Wert von etwa 30,97 Millionen US-Dollar an die Börse Coinbase übertragen.
- Das betroffene „OG“-Wallet erwarb ursprünglich vor einem Jahrzehnt 172.700 ETH zu einem Durchschnittspreis von nur 12,83 US-Dollar pro Token.
- Ein weiterer Wal verkaufte 5.000 ETH, um einen Teil eines ausstehenden Kredits auf der DeFi-Plattform Aave zurückzuzahlen.
Langzeit-Halter liquidiert beträchtliche Position
Onchain-Daten zeigen, dass ein als Ethereum-Investor der ersten Stunde identifiziertes Wallet mit der Adresse 0xa2F… F85A am Montag signifikante Bestände bewegt hat. Der Investor veräußerte 15.002 ETH im Gegenwert von fast 31 Millionen US-Dollar über Coinbase. Nach dieser Transaktion hält das Wallet laut Arkham-Daten weiterhin 14.814 ETH.
Der Analyse-Dienst Lookonchain wies darauf hin, dass dieser Investor vor etwa zehn Jahren insgesamt 172.700 ETH erhalten hatte. Zum damaligen Zeitpunkt belief sich der Gesamtwert auf lediglich 2,2 Millionen US-Dollar. Hätte der Investor den gesamten Bestand bis heute gehalten, läge der Wert bei rund 353 Millionen US-Dollar.
Schuldenrückzahlung durch einen weiteren Wal
In einer separaten Entwicklung verkaufte ein anderer Großinvestor am Montag 5.000 ETH für rund 10,3 Millionen US-Dollar bei einem Preis von etwa 2.063 US-Dollar pro Token. Ziel dieses Verkaufs war die Teilrückzahlung eines Kredits.
Trotz dieses Verkaufs hält der Wal weiterhin etwa 126.000 ETH (ca. 257 Millionen US-Dollar) auf dem Protokoll Aave, wobei noch Kredite in Höhe von rund 122 Millionen US-Dollar offen sind.
Aktuelle Marktsituation
Nach diesen Bewegungen durch große Halter verzeichnete Ethereum einen leichten Kursrückgang. Am Montagmorgen notierte der Coin bei 2.051 US-Dollar, was einem Minus von 1,6 % innerhalb von 24 Stunden entspricht.
Ethereum liegt damit weiterhin mehr als 50 % unter seinem Rekordhoch von rund 4.900 US-Dollar, das in den Quelldaten für August 2025 angegeben wird. Die Marktvolatilität bleibt angesichts der Gewinnmitnahmen früher Investoren bestehen.
Wie reagiert der Markt?
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