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23. März 2026 um 11:42

Bernstein: Circle & Coinbase führen bei Stablecoin-KI-Zahlungen

Bernstein: Circle & Coinbase führen bei Stablecoin-KI-Zahlungen
Quick Take
  • Bernstein identifiziert Circle und Coinbase als die primären Anlagevehikel, um vom Wachstum des Stablecoin-Marktes zu profitieren.
  • Der Aufstieg von agentenbasierten Maschinenzahlungen, bei denen Software und KI autonom Transaktionen durchführen, wird als bedeutender künftiger Wachstumstreiber hervorgehoben.
  • USDC hat Allzeithochs bei Angebot und Volumen erreicht und führt die Branche beim Transaktionsvolumen an, obwohl er bei der Marktkapitalisierung an zweiter Stelle steht.

Der Wandel hin zu autonomen Maschinenzahlungen

In einem aktuellen Bericht unter der Leitung des Analysten Gautam Chhugani betonte Bernstein, dass Stablecoins in einer einzigartigen Position sind, um die „agentenbasierte Maschinenökonomie“ voranzutreiben. Dieser aufstrebende Sektor umfasst Transaktionen, die vollständig von autonomer Software oder Geräten ohne menschliches Eingreifen initiiert, autorisiert und abgewickelt werden. Im Gegensatz zu herkömmlichen automatisierten Zahlungen sind diese Zahlungen programmierbar, was es KI-Agenten ermöglicht, Preise in Echtzeit auszuhandeln und Geschäfte abzuschließen.

Mehrere große Akteure bauen bereits die notwendige Infrastruktur für diesen Übergang auf:

  • Coinbase hat das Agenten-Zahlungsprotokoll x402 entwickelt, um Finanztransfers in die HTTP-Ebene des Internets zu integrieren.
  • Circle hat eine spezialisierte Nano-Zahlungsinfrastruktur eingeführt, die auf autonome Agenten zugeschnitten ist.
  • Stripe hat nach den Übernahmen von Bridge und Privy kürzlich das Machine Payments Protocol (MPP) auf der Tempo-Blockchain gestartet.

Technische Vorteile von Stablecoin-Infrastrukturen

Die Analysten von Bernstein argumentieren, dass Stablecoins herkömmlichen Bankensystemen für den maschinengesteuerten Handel überlegen sind, da sie programmierbar und grenzüberschreitend sind. Durch die Einbettung von Logik wie Treuhandkonten oder Umsatzbeteiligungen direkt in die Währung können Agenten komplexe Finanzaufgaben ausführen, ohne auf manuelle Bankbestätigungen warten oder das SWIFT-Netzwerk nutzen zu müssen.

Darüber hinaus ermöglichen Blockchains mit hohem Durchsatz Mikrotransaktionen, die in Altsystemen wirtschaftlich nicht machbar wären. Das x402-Protokoll von Coinbase hat in den letzten 30 Tagen bereits ein Volumen von rund 25 Millionen US-Dollar verarbeitet, während das MPP von Stripe in der ersten Woche nach dem Start 5.000 US-Dollar verzeichnete. Obwohl diese Zahlen noch am Anfang stehen, belegen sie die funktionale Rentabilität der Technologie.

Marktausblick und Performance von USDC

Unabhängig von der Geschwindigkeit, mit der KI-Zahlungen skalieren, behält Bernstein eine optimistische Einschätzung für den Stablecoin-Sektor bei, da dieser in traditionellen Finanzanwendungen ein „Hyperwachstum“ erfährt. Dies umfasst grenzüberschreitende Geschäftsabwicklungen, Überweisungen von Privatpersonen und neue Neo-Banking-Dienste.

USDC steht derzeit an der Spitze dieser Expansion. Das Angebot und das Transaktionsvolumen des Stablecoins erreichen Rekordwerte, angetrieben durch eine neue Welle von Fintech-Unternehmen, die ausschließlich auf Stablecoin-Schienen aufbauen. Die Analysten kommen zu dem Schluss, dass sich die Anlagestrategie für Stablecoins nun vom breiteren, volatileren Kryptomarkt abhebt und diese Anlageklasse als eigenständige Säule moderner Finanzdienstleistungen etabliert.

Wie reagiert der Markt?

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